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Ungesunde Verhältnisse
Wie Klasse unser Leben bestimmt | Betina Aumair; Brigitte Theißl
E-Book (EPUB)
2026 Haymon Verlag
Auflage: 1. Auflage
312 Seiten
ISBN: 978-3-7099-8484-0
€ 17,99
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Downloads sind nur in Österreich möglich! - Als Hardcover erhältlich
Hauptbeschreibung
DIE GEWOLLTE KLASSENGESELLSCHAFT
Wie soziale Ungleichheit entsteht, wie sie politisch untermauert wird – und warum wir sie nicht schulterzuckend hinnehmen dürfen
Soziale Ungleichheit lässt sich messen. Sie zeigt sich in Statistiken zur Einkommens- und Vermögensverteilung ebenso wie in Zahlen zur Überschuldung oder zum Eigenheimbesitz. Sie spiegelt sich darin, wer sein Bildungskapital an die nächste Generation weitergeben kann und wer keine Aussicht auf ein Erbe hat. Neoliberale Leitideen wie Eigenverantwortung und Leistung, verbunden mit konkreten politischen Entscheidungen, prägen dabei maßgeblich die Handlungsspielräume und Lebensmöglichkeiten der Menschen.
Besonders sichtbar wird die Klassengesellschaft, wenn der Blick auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung fällt: Während in der untersten Einkommensgruppe 18,5 % der Menschen an Depressionen leiden, sind es in der reichsten nur 3 %.
Klassenkampf = Entfaltungsmöglichkeiten und Gesundheit für ALLE
Aber: Gesundheit bedeutet mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst auch Lebenszufriedenheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Gerechtigkeitsfragen sind nicht bloß abstrakte Forderungen, sondern das Fundament jeder gut funktionierenden und solidarischen Gemeinschaft. Und in einer Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist, ist auch die körperliche und soziale Verwundbarkeit ungleich verteilt.
Genau hier setzen die Autorinnen Betina Aumair und Brigitte Theißl an. Sie rücken Gesundheit und die Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben ins Zentrum und erzählen sachlich fundiert und zugleich einfühlsam Geschichten aus der österreichischen Klassengesellschaft.
It's not enough!
Betina Aumair und Brigitte Theißl beleuchten soziale Ungleichheiten nicht nur im Gesundheitssystem, sondern ebenso im Justizwesen, in der Bildung, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Denn wer in prekären Wohnverhältnissen lebt, trägt oft gesundheitliche Folgen; ausbeuterische oder psychisch belastende Arbeitsbedingungen machen ebenso krank wie dauerhafter Stress durch fehlende soziale Anerkennung und Beschämung. Die Autorinnen machen deutlich, dass soziale Gerechtigkeit kein fernes Ideal sein darf, sondern eines der dringendsten Ziele unserer Zeit ist.
DIE GEWOLLTE KLASSENGESELLSCHAFT
Wie soziale Ungleichheit entsteht, wie sie politisch untermauert wird – und warum wir sie nicht schulterzuckend hinnehmen dürfen
Soziale Ungleichheit lässt sich messen. Sie zeigt sich in Statistiken zur Einkommens- und Vermögensverteilung ebenso wie in Zahlen zur Überschuldung oder zum Eigenheimbesitz. Sie spiegelt sich darin, wer sein Bildungskapital an die nächste Generation weitergeben kann und wer keine Aussicht auf ein Erbe hat. Neoliberale Leitideen wie Eigenverantwortung und Leistung, verbunden mit konkreten politischen Entscheidungen, prägen dabei maßgeblich die Handlungsspielräume und Lebensmöglichkeiten der Menschen.
Besonders sichtbar wird die Klassengesellschaft, wenn der Blick auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung fällt: Während in der untersten Einkommensgruppe 18,5 % der Menschen an Depressionen leiden, sind es in der reichsten nur 3 %.
Klassenkampf = Entfaltungsmöglichkeiten und Gesundheit für ALLE
Aber: Gesundheit bedeutet mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst auch Lebenszufriedenheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Gerechtigkeitsfragen sind nicht bloß abstrakte Forderungen, sondern das Fundament jeder gut funktionierenden und solidarischen Gemeinschaft. Und in einer Gesellschaft, die von Ungleichheiten geprägt ist, ist auch die körperliche und soziale Verwundbarkeit ungleich verteilt.
Genau hier setzen die Autorinnen Betina Aumair und Brigitte Theißl an. Sie rücken Gesundheit und die Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben ins Zentrum und erzählen sachlich fundiert und zugleich einfühlsam Geschichten aus der österreichischen Klassengesellschaft.
It's not enough!
Betina Aumair und Brigitte Theißl beleuchten soziale Ungleichheiten nicht nur im Gesundheitssystem, sondern ebenso im Justizwesen, in der Bildung, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Denn wer in prekären Wohnverhältnissen lebt, trägt oft gesundheitliche Folgen; ausbeuterische oder psychisch belastende Arbeitsbedingungen machen ebenso krank wie dauerhafter Stress durch fehlende soziale Anerkennung und Beschämung. Die Autorinnen machen deutlich, dass soziale Gerechtigkeit kein fernes Ideal sein darf, sondern eines der dringendsten Ziele unserer Zeit ist.
Betina Aumair arbeitet als Gender- und Diversity-Beauftragte in der Erwachsenenbildung, als Supervisorin und Schreibpädagogin. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit Klassen- und Geschlechterverhältnissen in Hinblick auf gesellschaftspolitische Entwicklungen.
Brigitte Theißl arbeitet als Journalistin, Autorin und Vortragende. Aktuell ist sie leitende Redakteurin beim feministischen Magazin an.schläge und schreibt als freie Journalistin für DieSTANDARD. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind soziale Ungleichheit und Klassismus, Feminismus und Netzkultur.
Brigitte Theißl arbeitet als Journalistin, Autorin und Vortragende. Aktuell ist sie leitende Redakteurin beim feministischen Magazin an.schläge und schreibt als freie Journalistin für DieSTANDARD. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind soziale Ungleichheit und Klassismus, Feminismus und Netzkultur.
- Bildungskapital
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- Patriarchat
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