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Mythos 1776

Mythos 1776

Traum und Erwachen der amerikanischen Nation | Zum 250. Jahrestag der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung | Hiram Kümper

Hardcover
2026 Propyläen Verlag
Auflage: 1. Auflage
480 Seiten; 21.9 cm x 13.8 cm
ISBN: 978-3-549-11010-2

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WIE DER GRÜNDUNGSMYTHOS DER USA UNSERE GLOBALE GEGENWART PRÄGT




Für das politische Handeln der USA im 21. Jahrhundert spielen der Rückbezug auf die Unabhängigkeitserklärung von 1776, die Verfassung von 1787 und der Mythos vom amerikanischen »Freiheitsstreben« eine zentrale Rolle. Dies gilt einmal mehr seit dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump, der das Land seitdem grundlegend verändert. Aber ging es den Gründervätern wirklich nur um Freiheit, Liberalität und Menschenrechte?


Und welche Folgen zeitigt dieser Mythos in einer Gegenwart politischer Extreme und gesellschaftlicher Spaltung?


Hiram Kümper erzählt farbig und mitreißend die Geschichte einer jungen Republik und zeigt, wie der Mythos des 4. Juli 1776 bis heute nachwirkt.





Hauptbeschreibung


Wie beeinflussen die Gründungsmythen der USA unsere politische Gegenwart?


Für das innen- und außenpolitische Handeln der USA im 21. Jahrhundert spielt der Rückbezug auf die Unabhängigkeitserklärung von 1776 und der Mythos vom amerikanischen »Freiheitsstreben« eine zentrale Rolle. Dies gilt einmal mehr seit dem erneuten Amtsantritt von Donald Trump, der das Land seitdem grundlegend verändert. Aber ging es den Gründervätern wirklich nur um Freiheit, Liberalität und Menschenrechte? Und welche Folgen zeitigt dieser Mythos in einer Gegenwart politischer Extreme und gesellschaftlicher Spaltung?


Der Historiker Hiram Kümper analysiert die Gründungsgeschichte und das Politikverständnis der USA, die ihren »way of life« spätestens seit dem 19. Jahrhundert in die Welt exportierten. Dem Heldenepos vom »Freiheitsstreben« einer Gruppe weißer Männer setzt er eine vielgestaltige Erzählung vom Kampf um politische Partizipation, um die Beteiligung an Macht und »Fleischtöpfen« entgegen. So kommen auch jene in den Blick, die die Kosten dieses Selbstbewusstseins trugen: Millionen versklavte Schwarze, Indigene und Menschen, die Amerika groß machten, während ihre eigenen Spielräume klein blieben.






Hiram Kümper
, geboren 1981 in Bochum, ist Professor für Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit und hat die Carl-Theodor-Stiftungsprofessur an der Universität Mannheim inne. Bei Propyläen erschien sein vielbesprochenes Buch
Der Traum vom Ehrbaren Kaufmann
über das mittelalterliche Handelsnetzwerk der Hanse.  




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