Glanz und Elend deutscher Selbstdarstellung
Buchpräsentation und szenische Lesung
mit Peter Reichel und Andreas Ceska
Musikalische Gestaltung:
Mitglieder des Ensembles „ConPassione“ und Huhki Henri Edelbauer
Donnerstag, 20.09.2012
19 Uhr
Buchhandlung Herder
Genießen Sie den Abend bei Wein & Brot!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Anmeldungen unter
gerhard.zach@herder.at
oder
01/512 14 13 -33

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Peter Reichel, geb. 1942, ist emeritierter Professor für Historische Grundlagen der Politik an der Universität Hamburg. Veröffentlichungen u. a.: Robert Blum 1807-1848. Ein deutscher Revolutionär (2007); Der schöne Schein des Dritten Reiches. Gewalt und Faszination des deutschen Faschismus (Neuaufl. 2006) und Schwarz - Rot - Gold. Kleine Geschichte deutscher Nationalsymbole (2005).
Als eine sinnliche Nation ist Deutschland kaum auffällig geworden. Aber auch mit der SinnBILDlichkeit tut man sich hierzulande schwer, zumal in der Politik. Sie spiegelt in zeichenhaft verdichteter Weise, wovon hier berichtet werden soll: von Glanz und Elend der Selbstdarstellung einer Nation, die erst in jüngerer Zeit ein neues Verhältnis zu ihren politischen Farben, Festen und Liedern findet.
In der Geschichte der symbolischen Selbstdarstellung Deutschlands sehen wir in das Spiegelbild einer Nation, die mehr als drei Generationen gebraucht hat, in diesem Sinne politisch erwachsen zu werden.