Cornelius Hell liest aus seinem neuen Buch "Budapest"
Am Donnerstag, 10. Mai 2012, 19 Uhr
In der Buchhandlung Herder
Der Eintritt ist frei!
Um Anmeldung wird gebeten.
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Die Budapester Fischerbastei mit ihrem unvergleichlichen Blick auf die Donau, feurige Zigeunermusik und der legendäre Gulaschkommunismus – der Blick auf die ungarische Hauptstadt ist voll positiver Klischees. Und nicht zu vergessen: Paprika und Fischsuppe. Die Ungarn sind Österreichs Lieblingsnachbarn, und auch mit Deutschland gibt es viele Freundschaften. Doch in letzter Zeit hat das Image der charmanten Metropole durch rechtsradikale Schlägertrupps und das umstrittene ungarische Mediengesetz einige starke Kratzer bekommen. Es zeigt sich: Budapest ist eine Stadt mit vielen Widersprüchen. Cornelius Hell hat Streifzüge durch Budapest unternommen. Er flaniert nicht nur durch das Areal der imposanten Burg, über die Donaubrücken und durch die Altstadt, sondern erzählt auch Alltagsgeschichten von der ungarischen Mentalität, beschreibt, wie die außergewöhnliche Sprache funktioniert, und macht neugierig auf kulinarische Genüsse. Er geht magyarischen Mythen nach und entdeckt verborgene Winkel der Metropole, die einen Besuch lohnen und viel über diese Stadt erzählen.
Cornelius Hell (* 18. April 1956 in Salzburg) ist ein österreichischer Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Nach dem Studium der Germanistik und Theologie war Cornelius Hell 1984-1986 Lektor für deutsche Sprache und österreichische Literatur an der Universität Vilnius[1]. Danach war er Verlagslektor und Leiter des Literaturforums Leselampe in Salzburg. 1992 bis 2005 war er Lehrbeauftragter an der Universität Mozarteum in Salzburg; weitere Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien, Salzburg und Klagenfurt. 2002 bis 2008 war Hell Feuilleton-Chef in der österreichischen Wochenzeitung "Die Furche". Mittlerweile ist Hell Autor von mehr als 200 Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk, Juror der ORF-Bestenliste und regelmäßiger Mitarbeiter der Zeitschrift "Literatur und Kritik";