Wednesday 22. May 2013

Zur Geschichte der Buchhandlung HERDER in Wien

1886 gründet Benjamin Herder, Sohn des Verlagsgründers Bartholomä Herder den

Verlag und die Buchhandlung Herder Wien in der Wollzeile.


Sein Sohn Hermann Herder errichtet 1902 am gleichen Platz einen Neubau im Stil der Gründerzeit. In einer Werbeschrift aus dem Jahre 1907 werden der „große, helle Raum" gelobt, „in dem fast alle Wände mit großen, vollen Bücherregalen versehen sind. Es dürften in Wien wohl wenige Buchhandlungen zur Bequemlichkeit und Annehmlichkeit des Publikums einen so geräumigen Rahmen haben". Man dachte also schon damals daran, den Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.


Im Laufe der Jahre profiliert sich Herder Wien auch verlegerisch. Große Werke wie „Christus und die Religionen der Erde" von Kardinal König, pastoraltheologische Standardwerke und nicht zuletzt Kinder- und Jugendbücher namhafter AutorInnen (Käthe Recheis, Lene Mayer-Skumanz, Friedl Hofbauer u.a.) sorgen für eine tiefe Verwurzelung in der österreichischen Kulturlandschaft.


Im Zuge notwendig gewordener Rationalisierungsmaßnahmen, wird 1997 die Verlagsproduktion aus Wien in das Stammhaus in Freiburg integriert. Modernste Kommunikationstechniken erlauben jedoch nach wie vor eine verlegerische Betreuung des österreichischen Marktes.


Am 1. Juli 2004 wurde die Herder-Buchhandlung in Wien von ihrem bisherigen Geschäftsführer Gerhard Zach übernommen. Die Buchhandlung wird im Rahmen eines Kooperationsvertrages unter dem Namen HERDER - Zach-Buch GmbH fortgeführt.

Zur Geschichte des Verlags HERDER


1801  Bartholomä Herder (1774 -1839) gründet den Verlag Herder in Meersburg am Bodensee. Als Hofbuchdrucker des Fürstbischofs Carl Theodor von Dalberg baut er sein Unternehmen zielstrebig zu einem Universalverlag aus.

 

1808 Umzug des Verlages nach Freiburg im Breisgau Bartholomäs Sohn Benjamin Herder (1818 - 1888) übernimmt die Verlagsgeschäfte und macht den Verlag zu einer wichtigen Stimme eines neu erwachten selbstbewussten katholischen Denkens. Erste Niederlassungen in St. Louis und Straßburg:

 

1840 Nach dem Tod von Benjamin Herder leitet sein Sohn Hermann (1864 - 1937) den Verlag. Er treibt die Erschließung neuer Märkte konsequent voran. Niederlassungen in Wien, London, Barcelona, Tokio und Rom machen den Verlag weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und angesehen. Dadurch entgeht der Verlag der geplanten Liquidation durch die Nationalsozialisten.

 

1944 Eine Fliegerbombe zerstört das Freiburger Verlagshaus fast vollständig. Theophil Herder-Dorneich (1898 - 1987), Schwiegersohn von Hermann Herder und seit 1937 Leiter des Unternehmens, lässt es bald nach Kriegsende wieder auf- und ausbauen.

 

1963 Hermann Herder (geb. 1926) übernimmt die Leitung des Verlages und widmet sich, wie schon bereits sein Vater, vor allem der Öffnung des Verlages im Geist der christlichen Ökumene, der Begegnung mit anderen Religionen, der säkularen Wissenschaft und den ideellen Bestrebungen der modernen Zeit, ohne dabei die Pflege der ererbten Tradition außer Acht zu lassen.

 

Heute In nunmehr sechster Verlegergeneration unternimmt es Manuel Gregor Herder (geb. 1966) als Gesamtgeschäftsführer, sich in christlicher Grundgesinnung weltoffen den geistigen Herausforderungen des neuen Jahrhunderts zu stellen.

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innerhalb Österreichs

 

Buchhandlung Herder

Zach-Buch GmbH

Wollzeile 33; 1010 Wien

 

Öffnungszeiten

Mo-Fr: 9.30-18.30 Uhr

Sa:      9.30-18.00 Uhr

 

Juli/August

Mo-Fr: 9.30-18.30 Uhr

Sa:      9.30-13.00 Uhr

 

 

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