Der in Wien lebende Schriftsteller Ilija Trojanow ist am 21. Jänner mit dem Würth-Preis für Europäische Literatur ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von der Stiftung Würth vergeben.

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Trojanow wurde als "poetischer Chronist der großen Exil- und Migrationsphänomene der Moderne" geehrt. Er vermittle seinen LeserInnen in Dokumentationen, Reiseberichten, Reportagen und Erzählungen "ein neues Gefühl für die Komplexität inter- und transkultureller Wirklichkeitserfahrungen", heißt es in der Begründung der Jury.
Zu den bekanntesten Texten von Trojanow zählen Die Welt ist groß und Rettung lauert überall (Hanser) und Der Weltensammler (Hanser). Zuletzt veröffentlichte er gemeinsam mit Juli Zeh Angriff auf die Freiheit (Hanser).